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Die Urlaubszeit rückt immer näher. Immer mehr Österreicher entscheiden sich für einen Urlaub in Italien oder Kroatien und für eine Anreise mit dem Auto. Doch besonders bei langen Nachtfahrten, ist man schnell übermüdet und riskiert ein gleich hohes Unfallrisiko wie bei überhöhter Geschwindigkeit oder mit Alkohol im Blut.
Bereits bei jedem fünften Zusammenstoß ist Einschlafen am Steuer die Ursache. Selbst wenn der berühmte Sekundenschlaf nur 1 bis 5 Sekunden dauert, ist man in dieser Zeit reaktionsunfähig und legt dabei aber eine längere Strecke quasi im Blindflug hin. Bei Tempo 50 sind das in fünf Sekunden bereits 70 Meter. Bei Tempo 130 sind das sogar 180 Meter, die der Lenker reaktionslos auf der Straße unterwegs ist.
Eine längere Nachtfahrt sollte deshalb gut geplant sein. Fahren Sie nicht während Ihrer üblichen Schlafzeit und gehen Sie einige Tage vor der Reise jeweils eine halbe Stunde früher zu Bett. „Morgenmenschen“ sollten ab drei Uhr früh starten, während „Abendmenschen“ zwischen 23 Uhr und 2 Uhr sicherer unterwegs sind.
Während der Autofahrt sollten Sie sich selbst gut beobachten. Unruhiges Sitzen, Herumdrehen des Körpers und Tagträume sind Anzeichen für hohe Müdigkeit. Machen Sie doch einfach ein maximal 20-minütiges Schläfchen („Power Nap“). Danach übersehen Sie weniger Warnzeichen und auch das persönliche Müdigkeitsgefühl lässt sich abbauen. Andere Tricks um sich wach zu halten sind lautes Musikhören, Fahren bei offenem Fenster oder eine Unterhaltung mit dem Beifahrer.
Ein Unfall aufgrund von Sekundenschlaf kann unter Umständen auch Auswirkungen auf den Versicherungsschutz haben. Bei grober Fahrlässigkeit, etwa bei nachweislicher Übermüdung, kann die Kaskoversicherung im Einzelfall die Leistung ablehnen.
Ihr EFM Versicherungsmakler informiert Sie gerne näher zu diesem Thema! |