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Wenn ein Blitz einschlägt

Blitz schlägt neben einem Hausdach mit Schornstein bei dunklem Gewitterhimmel ein.

Warum Überspannungsschäden oft unterschätzt werden

Familie Huber saß gerade beim Abendessen, als der Himmel plötzlich schwarz wurde. Erst ein Grollen, dann ein greller Blitz – und im nächsten Moment war alles dunkel. Als der Strom zurückkam, blieb der Fernseher schwarz, der WLAN-Router tot und auch die smarte Heizungssteuerung reagierte nicht mehr.

Wenn der Schaden unsichtbar beginnt

„Zum Glück ist nichts passiert“, dachte Herr Huber zuerst. Doch am nächsten Morgen war klar: Passiert war sehr wohl etwas – nur eben nicht sichtbar. Kühlschrank, Laptop, Alarmanlage, Wechselrichter der Photovoltaikanlage: Ein kurzer Moment hatte Geräte im Wert von mehreren tausend Euro beschädigt.

Das Tückische: Viele glauben, Blitzschäden betreffen nur Häuser, in die der Blitz direkt einschlägt. Doch auch ein indirekter Blitzschlag kann reichen – etwa, wenn der Blitz in eine Stromleitung einschlägt und eine Überspannung im Haus verursacht.

So beugen Sie vor

Ziehen Sie bei Unwettern empfindliche Geräte vom Stromnetz, nutzen Sie Überspannungsschutz-Steckdosen und lassen Sie wichtige Anlagen wie Photovoltaik, Smart-Home-Systeme oder Heizungssteuerungen fachgerecht absichern. Ebenso wichtig: Prüfen Sie Ihre Polizze. Sind moderne Geräte, Nebengebäude, Solaranlagen oder technische Einrichtungen wirklich ausreichend mitversichert?

Welche Versicherung hilft?

Bei direkten Blitzschäden am Gebäude greift meist die Feuerversicherung als Teil der Eigenheimversicherung. Schäden am Hausrat fallen grundsätzlich in den Bereich der Haushaltsversicherung. Entscheidend ist aber, ob auch indirekte Blitz- und Überspannungsschäden eingeschlossen sind. Genau hier entstehen oft böse Überraschungen – und hohe Kosten.

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