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Cybercrime auf dem Vormarsch

Ein falscher Klick und schon ist es passiert – der Computer ist mit Viren infiziert. Mit der zunehmenden Verlagerung unserer Welt in die Tiefen des Internets erhöhen sich auch die Schwachstellen des Systems und die Internetkriminalität steigt kontinuierlich. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich die Anzahl der Vorfälle verdoppelt, im Jahr 2018 wurden in Österreich bereits mehr als 19.600 Vorfälle zur Anzeige gebracht.

Die Angriffsarten von Internetkriminellen und deren Folgen sind vielfältig. Schadsoftware wie Viren, Würmer und Trojaner können durch Spam-E-Mails und deren Anhänge, das Besuchen nicht gesicherter Websites oder öffentliche WLAN-Netzwerke auf den PC gelangen und dort großen Schaden anrichten.

Für Privatpersonen kann insbesondere der Diebstahl ihrer Personendaten verheerend werden. Werden Zahlungsdetails oder die eigene Identität gestohlen, sensible Daten von persönlichen Geräten kopiert oder gar unbrauchbar gemacht, bedeutet das neben der emotionalen Belastung auch hohe finanzielle Kosten.

Mittlerweile besteht jedoch glücklicherweise die Möglichkeit sich auch als Privatperson vor den Gefahren der Internetkriminalität mit einem Zusatz in der Haushaltsversicherung oder einer speziellen Cyberversicherung zu schützen. Im Schadensfall steht Ihnen so zum Beispiel eine Notrufhotline rund um die Uhr zur Verfügung, über welche Sie von Experten beraten und bei der Lösung Ihres Problems unterstützt werden. Je nach Versicherungsbedingungen bietet der Cyberschutz Unterstützung bei Virenbefall, Erpressung, Rufschädigung, Identitätsdiebstahl, E-Mail-Betrug, Betrug durch gefälschte Websites und dem Verlust persönlicher Daten, wobei sich der Deckungsumfang der einzelnen Anbieter teilweise stark unterscheidet.

Im Bereich der Gewerbetreibenden und großer Unternehmen stellt sich die Situation noch drastischer dar. Der Segen der Arbeitserleichterung durch den technischen Fortschritt kann immer öfter zum Fluch werden. Jedes Unternehmen, das mit elektronischen Daten zu tun hat – ob online, auf lokalen Rechnern oder internen Servern – ist dem Risiko eines Cyberangriffes ausgesetzt und immer öfter führt ein Stillstand der IT dazu, dass das gesamte Unternehmen lahmgelegt wird.

Je nach Branche sind die mögliche Sabotage von digital gesteuerten Produktionsanlagen oder der Verlust und die Weitergabe von sensiblen Kundendaten vergleichbar mit einem Super-GAU. Aber auch der Identitätsdiebstahl eines Mitarbeiters, die Manipulation oder Verschlüsselung von Daten können dazu führen, dass der Betrieb still steht. Der angerichtete Schaden, der entgangene Umsatz bei fortlaufenden Personal- und anderen Betriebskosten sowie die Kosten für die Datenwiederherstellung können hier schnell in die Millionenhöhe wachsen.

Als Folge eines Cyberangriffes sehen sich Unternehmen häufig außerdem nicht nur mit einem Ertragsverlust und verloren gegangenen Daten, sondern auch mit dem Verlust des Vertrauens von Partnern und Kunden und des guten Rufs konfrontiert, was den Betrieb langfristig schädigen kann.

Da ein Cyberangriff für ein Unternehmen existenzbedrohend werden kann, existieren hier eigene Cyberversicherungsprodukte. Eine gute Cyber- und Hackerversicherung unterstützt Ihren Betrieb im Schadensfall durch geschulte Experten beim Krisenmanagement, kommt für sämtliche Kosten der Betriebsunterbrechung sowie den Ertragsausfall auf, trägt die Kosten für die IT-Forensik zur Datenwiederherstellung und trifft Maßnahmen zur Sicherheitsverbesserung.

Ihr EFM Versicherungsmakler berät Sie und unterstützt Sie dabei, sich selbst oder Ihren Betrieb bestmöglich zu schützen.

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