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Gut geschützt durch die Sommerferien

Nun ist es endlich soweit: Die langersehnten Sommerferien sind da! Auf unsere Kinder wartet eine Zeit voller Spaß, Erholung, neuen Abenteuern und Erfahrungen. Die Ferien sind für sie eine wichtige Auszeit von der Schule und eine gute Möglichkeit, um die Batterien für das neue Schuljahr aufladen zu können. Allerdings sind Kinder in den Sommerferien auch einem höheren Risiko ausgesetzt. Das liegt nicht nur daran, dass sie sich bei den vielfältigen Freizeitaktivitäten leichter verletzen können, sondern auch daran, dass in vielen Fällen auch der Versicherungsschutz über die Sommerferien völlig fehlt.

Laut Statistik erleiden trotz aller Vorsicht über 120.000 Kinder jährlich einen Unfall. Die meisten davon passieren in der Freizeit und gerade in den Sommerferien ist das Unfallrisiko um ein Vielfaches höher: Die Kinder sind tendenziell weniger beaufsichtigt als während der Schulzeit, die viele Freizeit und das schöne Wetter locken in die Natur, Tagesausflüge werden gemacht und Sportcamps gebucht um die überschüssige Energie loszuwerden. Da sich Unfälle leider nicht immer vermeiden lassen, sollten Eltern sich frühzeitig um die richtige Versicherung in Form einer privaten Unfallversicherung für ihre Kinder kümmern.

Prinzipiell unterscheidet man in Österreich zwei verschiedene Arten der Unfallversicherung: Die gesetzliche Unfallversicherung und die private Unfallversicherung. Die gesetzliche Unfallversicherung als Mindestschutz für Kinder deckt ausschließlich Unfälle im Rahmen der Ausbildung, die also in der Schule, im Rahmen von Schulveranstaltungen oder am Schulweg passieren. Im Umkehrschluss heißt das, dass Kinder in den Sommerferien dementsprechend zwar gesetzlich krankenversichert sind, über die Krankenversicherung jedoch nur Anspruch auf eine zweckmäßige medizinische Erstversorgung nach einem Unfall haben. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt hier lediglich die Kosten für die akute Behandlung, allerdings keine Kosten, die über die Grundversorgung hinausgehen, wie weiterführende Therapien, nicht unbedingt notwendige Heilbehelfe oder Pflegehilfen.

Des Weiteren leistet die staatliche Unfallversicherung im Falle einer dauernden Invalidität auch nur dann in Form einer Versehrtenrente, wenn es sich um einen Arbeitsunfall oder einen gleichgestellten Fall – also im Falle eines Schülers um einen Unfall in Zusammenhang mit der Schule – gehandelt hat. Führt ein Freizeitunfall zu dauernder Invalidität, wird vom Staat lediglich Pflegegeld geleistet. Sollten im schlimmsten Falle größere Ausgaben, zum Beispiel aufgrund von Pflegekosten oder für Umbauten und Adaptierungen des eigenen Zuhauses bei einer dauernden Invalidität, anfallen, so ist es insbesondere für junge Familien mit Kindern mitunter oft schwierig, die benötigte Summe an Bargeld innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung zu haben.

Abhilfe schafft hier der Abschluss einer privaten Unfallversicherung. Mit dieser werden zu einem geringen Prämienpreis die Lücken der gesetzlichen Unfallversicherung geschlossen und Kinder auch in der Freizeit versichert. Die private Unfallversicherung schützt in der Regel rund um die Uhr und weltweit – im eigenen Zuhause, in der Freizeit und auch im Urlaub – und das ab einer monatlichen Prämie von nur wenigen Euro. Im Falle einer dauernden Invalidität steht nicht nur eine einmalige Invaliditätssumme zur Verfügung, sondern es kann auch eine Unfallrente vereinbart werden. Außerdem kann der Leistungsumfang der privaten Unfallversicherung stark erweitert werden: Mit dem Baustein Unfallkosten sind neben der Erstversorgung auch weiterführende Unfallkosten gedeckt, so etwa Bergungen und Heilkosten für weiterführende Therapien. Die private Unfallversicherung schützt dementsprechend mit einem geringen Kostenaufwand vor gravierenden Kosten, die insbesondere im Falle einer bleibenden Invalidität anfallen und Existenzen bedrohen können.

 

Sollte Ihr Kind regelmäßig in einem Sportverein trainieren, so besteht eine gute Chance, dass bereits eine Vereinsunfallversicherung besteht, mit welcher das Kind mitversichert ist. Was auf den ersten Blick gut klingt, kann sich je nach Versicherung jedoch als unzureichender Versicherungsschutz erweisen. Die Vereinsunfallversicherung als Gruppenversicherung soll allen Vereinsmitgliedern während des Trainings oder Wettkämpfen einen grundlegenden Schutz bieten; der Schutz für bleibende Schäden in Form einer dauernden Invalidität oder die Absicherung von Kosten, die direkt durch den Unfall entstehen, sind jedoch oft nur mit geringen Versicherungssummen gedeckt.

Wie es in Ihrem individuellen Fall um den Versicherungsschutz Ihrer Kinder steht, zeigt Ihnen Ihr EFM Versicherungsmakler in einem persönlichen Beratungsgespräch auf. Nach einem Vergleich der aktuell verfügbaren Produkte am Markt empfehlen wir Ihnen die für Ihre Lebenssituation am besten passende Unfallversicherung.

Fälle in denen die private Unfallversicherung leistet:

Beim Wandern mit ihrer Familie knickt die 10-jährige Lara unglücklich um, wobei sie sich ihren Knöchel verstaucht. Aufgrund der starken Schmerzen kann sie nicht weiterlaufen. Da der Vater mit ihr und ihrer jüngeren Schwester unterwegs ist und nicht Hilfe holen kann ohne eines der Kinder allein zu lassen, ruft er die Bergrettung und die junge Familie wird ins nächste Krankenhaus transportiert. Da Lara eine private Unfallversicherung mit dem Baustein Unfallkosten hat, zahlt die Unfallversicherung sowohl für die Bergung und den Transport als auch die darauffolgende Behandlung.

Die 7-jährige Sarah ist mit ihrer Mama im Schwimmbad. Beim Herumtollen auf der Wasserrutsche verliert sie das Gleichgewicht und stürzt Kopf voraus auf das Hartplastik. Dabei schlägt sie sich beide Vorderzähne aus, wobei es sich zum Glück noch um Milchzähne handelt. Zwei Jahre später wird jedoch klar, dass der Unfall auch die bleibenden Zähne beschädigt hat und eine teure Zahnregulierung notwendig wird. Da dies als Folge des Unfalls geschehen ist, leistet Sarahs private Unfallversicherung und übernimmt die Kosten für die Zahnbehandlungen.

Der 12-jährige Nino ist begeisterter und talentierter Fußballer und darf zum ersten Mal allein mit seinem Sportverein zum Sommercamp nach Kroatien. Im Fieber des Spiels zieht er sich dort jedoch einen äußerst unglücklichen Bänderriss zu. Dank seiner privaten Unfallversicherung hat er freie Arztwahl und kann den lokalen Eingriff schnell und auf Kosten der Versicherung durchführen lassen. Im Anschluss an die Operation wird klar, dass er einige Monate Physiotherapie benötigen wird, bevor er wieder spielen kann – auch diese Kosten werden von der Versicherung übernommen. Außerdem möchte er sich nach dem Schock des Unfalls gerne zu Hause erholen, weshalb die Versicherung auch den Heimtransport übernimmt.

Einen Unfall vorherzusehen und zu vermeiden ist manchmal trotz aller Vorsicht unmöglich, sich vor den finanziellen Ausgaben im Falle einer plötzlichen Verletzung zu schützen, ist jedoch nur eine Frage der richtigen Versicherung. Ihr EFM Versicherungsmakler berät Sie gerne zur Auswahl der richtigen Versicherung und vergleicht aktuelle Angebote am Markt für Sie.

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